Und die nächste Diskussion stand ins Haus, bringen Bookmarkdienste eigentlich etwas?

Wenn man sich die Landschaft der vorhandenen Favoritendienste anschaut, sicher nicht. Die einen verhindern schon eine Verlinkung durch offene Wunden auf der Startseite, die anderen lassen ihren Dienst zuspammen was das Zeug hält, die meisten nutzen zwar nofollow, aber das nützt mir als User der interessante Seiten sucht, wirklich wenig. Was soll ich bitte mit kyrillischen Schriftzeichen und automatisch zu hunderten importierter Lesezeichen in Chinesisch?

Auch wieder dasselbe wie bei allen anderen Diensten, wenn ein Webmaster Arbeit reinsteckt und seinen Dienst noch für User geniessbar und nützlich macht, bringt das auch Besucher. Dem Besucher nützen zuhauf importierte Unterseiten oder Subdomains wirklich nichts, will er sich auf einer Domain umsehen ist es wiederum die Arbeit dieses Webmasters seine Seite so interessant zu machen dass auch alles andere gefunden wird. Der User welcher Russische oder Chinesische Seiten sucht, findet die sicher in einer entsprechenden Suchmaschine wesentlich treffender. Der Sinn eines Bookmarkdienstes besteht auch darin seine Seiten und Fundstücke zu teilen. Webmaster Spam war damit nicht gemeint.

Fazit, ein Eintrag in einem gepflegten Dienst lohnt sich immer noch, allerdings macht das auch keinen Sinn wenn man seine Userseiten nicht verlinkt. Das Prinzip ist eben doch überall so ziemlich gleich.

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.